Gut funktionierende Netzwerke sind für uns notwendig.
Die Arbeit in und mit Netzwerken ist integraler Bestandteil unseres Auftrages und
dessen Umsetzung. Wir haben an Netzwerken teil, pflegen sie und regen zu ihrer
Bildung an. Sie stellen für uns Beziehungssysteme dar. In ihnen können soziale
(jugendspezifische, soziokulturelle und wohnräumliche) Problemsichten und
Interessenlagen gebündelt werden. Netzwerke gestalten Kommunikationsräume, um
Handlungsspielräume zu erweitern. Deshalb sehen wir sie auch als Schrittmacher
der Veränderung.
Wir sind auf Netzwerke angewiesen. Ein direkt auf unseren Förder- und Hilfeansatz
bezogener Aspekt ist die Vermittlung. In diesem Sinne vervielfältigen wir
Informationen, Kontakte und Verfahrensweisen. Dieses Netzwerkwissen bringen wir
besonders Jugendlichen und anderen nahe, von denen wir annehmen, dass sie
Orientierungen und Anhaltspunkte bräuchten. Umgekehrt machen wir unsere
Fähigkeiten und all die Ressourcen, über die wir verfügen, anderen
Netzwerkpartnern zugänglich. Derart beleben Netzwerke schnelle und direkte Ketten
der Unterstützung und Hilfe. Sie erweitern uns und andere, indem sie Kräfte
austauschen und ergänzen. Außerdem bedeuten sie, dass wir die verschiedensten
Diskussionen und aktuellen Debatten aufgreifen und uns auch an erst im Anfang
befindlichen Entwicklungen beteiligen.
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